Chronologie einer transzendentalen Entdeckung: Der Unitären Wahrnehmung

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1714:Gottfried Wilhelm von Leibniz, Entdecker der Differential- und Integralrechnung, sagt, dass dem materiellen Universum eine metaphysische Realität zu Grunde liegt, die als dessen Fundament dient und es erzeugt. Raum und Zeit, Masse und Bewegung in der Physik und die Übertragung von Energie sind intellektuelle Konstrukte, das heißt Erfindungen des Denkens.

1902:William James behauptet, dass das Gehirn für gewöhnlich eine größere Realität herausfiltert.

1905:Albert Einstein veröffentlicht seine Relativitätstheorie.

1929:Alfred Whitehead, Mathematiker und Philosoph, beschreibt die Natur als eine große, sich erweiternde Verbindung von Ereignissen, die nicht in der Sinneswahrnehmung enden. Dualitäten wie zwischen Geist und Materie existieren nicht; die Realität ist umfassend und ineinander verflochten.

Karl Lashley veröffentlicht seine umfangreichen Untersuchungen, in denen er nachgewiesen hatte, dass spezifische Erinnerungen nicht an einem bestimmten Ort des Gehirns gefunden werden können, sondern über das ganze Gehirn verbreitet sind.

1947:Denis Gabor verwendet Leibniz' Diffential- und Integralrechnung, um eine mögliche dreidimensionale Photographie zu beschreiben: das Hologramm (Holographie). 

1965:Emmett N. Leith und Juris Upatnieks geben bekannt, dass sie mithilfe des kurz zuvor erfundenen Laserstrahls ein Hologramm erschaffen haben.

(LASER ist die Abkürzung für die engl. Bezeichnung: „Light Amplification by stimulated Emission of Radiation“, dt. „Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung“)

1969:Karl Pribram, der mit Lashley als Neurochirurg gearbeitet hatte, schlägt das Hologramm als wirkungsvolles Modell für Gehirnprozesse vor.

1971:Der Physiker David Bohm, welcher mit Einstein zusammengearbeitet hatte, schlägt vor, dass die Organisationsform des Universums holographisch sein könnte.

1975: Pribram stellt in einer deutschen Veröffentlichung über Gestaltpsychologie eine Synthese seiner Theorien und derer Bohms vor.

Die Gestaltbewegung ist die Erste, die ein Interesse an Karl Pribrams, auf dem Hologramm basierenden, Entdeckung zeigt. Leider wird die Unitäre Wahrnehmung lediglich in Form einer neuen Technik aufgenommen, zusätzlich zu den egozentrischen Fragmentationen und der Phantasie (Imagination), auf die die Gestaltpsychologie bereits zuvor Nachdruck gelegt hatte. Auf diese Weise gerät die Notwendigkeit eines Wechsels des neurozerebralen Bereiches – von C nach B – außer Acht und die Fragmentationen und Phantasie (Bereich C) innerhalb der Gestaltpsychologie werden fortgesetzt.

Es herrscht eine große Faszination über das Hologramm, aber niemand versteht seine Implikationen im Rahmen der Neuropsychologie.

Rubén Feldman González (RFG) beginnt seine Dialoge mit Jiddu Krishnamurti (JK) in Kalifornien und New York.

1977:Pribram spekuliert über die vereinigenden, metaphysischen Implikationen seiner Synthese. RFG betont, dass die Gestaltpsychologie für die Erklärung dessen, was Bohm später „HOLOKINESE“ (Holobewegung) nennt, nicht ausreicht.

1978:Rubén Feldman González beginnt über das „Sphärische Bewusstsein“ (das er später „Unitäre Wahrnehmung“ nennt) zu sprechen.

RFG spricht dabei von Nuklearer Psychologie, welche jetzt Holokinetische Psychologie genannt wird. David Bohm findet Interesse daran und schließt sich den Dialogen zwischen RFG und JK an. Die Dialoge der drei dauern bis zum Tode JKs im Februar 1986 an. Bohm und RFG setzen ihre Dialoge bis 1992 fort. Die drei Wissenschaftler polieren die Sprache, um Verwirrung und Verzerrung auf ein Minimum zu reduzieren.

Die Unitäre Wahrnehmung ist die am wenigsten bekannte psychologische Tatsache und zugleich die wichtigste. Sie ist das komplette Erwachen, ohne Gefahren.

Unitäre Wahrnehmung bedeutet ohne Anstrengung alles Wahrnehmbare zur gleichen Zeit wahrzunehmen. Auf diese Weise kann der Geist in einer tiefen Stille sein bzw., während alles Wahrnehmbare zur gleichen Zeit wahrgenommen wird, aufmerksam die stetig vom Gehirn erzeugten Bilder und Worte beobachten.

Diese grundlegende Handlung, die von den Menschen vergessen wurde, begünstigt die Erleuchtung. Die Essenz der Erleuchtung ist zu verstehen (ohne Worte), dass alle Menschen eins sind. Jenseits der Zeit.
Die Holokinese gibt uns ein neues Verständnis von Zeit. RFG führt dieses neue Verständnis zum ersten Mal in der Psychologie ein, als er über die funktionalen Bereiche ABC spricht. RFG betont zum ersten Mal in der Geschichte der Psychologie, dass die Essenz der Psychotherapie darin liegt, von C nach B überzutreten.

1984:David Bohm stellt RFG in der Internationalen Akademie der Wissenschaften (Republik San Marino) vor. RFGs Bücher „El Nuevo Paradigma en Psicología“ (Verlag: Paidós) (dt: „Das neue Paradigma in Psychologie“) und „Percepción Unitaria“ (Orión) (dt: „Unitäre Wahrnehmung“) werden veröffentlicht. Später wird auch „La Psicología del Siglo XXI“ (Promotora Cultural Hispanoamericana) (dt: „Die Psychologie des 21. Jahrhunderts“) veröffentlicht.

1986:Am 17. Februar stirbt Jiddu Krishnamurti.

1992:Am 27. Oktober stirbt David Bohm.

1998:Die Internationale Akademie der Wissenschaften der Republik San Marino ernennt RFG als Präsidenten der amerikanischen Filiale. RFG beantragt die Änderung in „Präsident der mexikanischen Filiale“, welche angenommen wird, und zieht von Alaska nach Mexiko um.

Im Februar 1999 wird die mexikanische Filiale dieser großen Internationalen Akademie der Wissenschaften-RSM gegründet.

2001:RFGs Bücher „Lo Profundo de la Mente“ (dt: „Die Tiefen des Geistes“) und „La Mente y la Realidad Indivisa“ (dt: „Der Geist und die unteilbare Realität“) warten auf ihre Veröffentlichung.

2002:RFG schreibt zwei psychohistorische Romane: „Charity Collins, eslava“ (dt: „Charity Collins, Sklavin“), über die Sklaverei in den USA zwischen 1813 und 1832, und „Proyecto Icaro Uno“ (dt: „Projekt Ikarus Eins“), über die Genomforschung des 20. Jahrhunderts.

2003:RFG wird erstmals als Kandidat für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen - (AIS).

RFG vollendet seine Welttournee (Nummer 50, seit 1978) von Seminaren, Workshops, Tagungen. Von Fairbanks (Alaska) und Vancouver (Kanada) bis nach Coyhaique im Süden     von Chile, durch den ganzen amerikanischen Kontinent; und von Los Angeles (Kalifornien) nach Peking (China), über Europa, Moskau und Indien.

2004:Intensive Workshops werden für Mexiko und den Rest Amerikas von Januar bis Dezember 2004 geplant. Europa-Tour im Juni und Juli 2004, Peking (China) im Juli 2004. Südkegel (südliches Südamerika) von Oktober bis Dezember 2004.

2007:27. September: Das erste CPH oder „Zentrum für Holokinetische Psychologie“ wird in Mexicali (Mexiko) eingeweiht.

2010:Dritter Jahrestag des CPH Mexicali – es entstehen zwei neue, in Barcelona (Spanien) und Saltillo (Mexiko).

 

www.percepcionunitaria.org